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Heimatmuseum Seeg

Das Seeger Heimatmuseum überrascht den Besucher mit ungewöhnlichen und sehr gut erhaltenen Ausstellungsstücken. Für Kinder wie Erwachsene ist ein Rundgang durch die Räume des ehemaligen Schulgebäudes ein Erlebnis: Die urigen Gegenstände erzählen von Annodazumal: Über das Leben auf dem Land, über die Handwerkskunst und berühmte Seeger Köpfe früherer Zeiten.

 

 

Sehenswerte Exponate

Einige Exponate im Seeger Museum sind außergewöhnlich sehenswert. Sehr gut erhalten ist eine alte Feuerspritze, ein Leichenwagen, ein altes Kirchturmuhrwerk, eine Jagdstube mit Jagdgewehren und Trophäen sowie eine Bauenküche, eine Schulstube und ein typischer, gut beladener Hochzeitswagen - ein sogenanntes Brautfuder.

 

 

Feuerspritze

Das kostbarste Exponat im Seeger Museum ist eine handgefertigte Feuerspritze aus dem Jahre 1824. Sie gehörte der damaligen Pfarrei in Seeg. Wenn es brannte rückte die hohe Geistlichkeit an forderster Front mit aus.

 

 

 

 

 

 

 

 

Kirchturmuhrwerk

Ein Kirchturmuhrwerk der Turmuhrenbauerfamilie Barnsteiner steht als Zeugnis großer Handwerkskunst im Seeger Heimatmuseum.

Vier Generationen der Barnsteiner lebten von 1647-1837 in Krichthal bei Seeg. Großuhrenanlagen schufen sie in den Klöstern in Füssen mit 25 und Irsee mit fast der doppelten Anzahlt von Einzeluhren in Zellen.

 

 

 

Malerfamilie Müller

Farbige Reproduktionen aus der Kirche St. Ulrich, aus den Kapellen in Hitzleried und Ried erinnern im Heimatmuseum an die im 18. und 19. Jahrhundert in Hitzelried bei Seeg ansässige Malerfamilie Miller.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Webstuhl

Die Flachsverarbeitung mit der Herstellung von Leinen und Seilwaren spielte im Allgäu ehemals eine bedeutende Rolle als zuverlässige Einkommensquelle für viele Menschen. Neben verschiedenen anderen Geräten zur Flachsverarbeitung ist ein original Leinenwebstuhl zu besichtigen.   

 

 

 

 

Alte Schulstube

Eins-zwei-drei-vier-fünf-sechs-sieben, in der Schule wird geschrieben... Ein altes Klassenzimmer läßt erahnen, wie die Kinder vom Land Lesen und Schreiben lernten. In diesem Raum ist auch ein original "Brautfuder" zu besichtigen. Da ist alles drauf, was die junge Braut an Mitgift mit in die Ehe brachte.

 

 

 

 

Ländliche Hauswirtschaft

Das tägliche Leben war geprägt von mühsamer Hausarbeit:
Viele Originalgeräte aus der Küche, Geschirr, Gefäße zur Vorratshaltung und Einrichtungsstücke lassen beim Besucher meist nostalgische Wehmut und Erinnerungen an die gute alte Zeit aufkommen...

 

 

 

 

Seeger Skigeschichte

Sportliche Seeger gab es schon früher. Kein Wunder, dass die beiden Seegerinnen Mariele und Irene Epple in ihrer besten Zeit an der Spitze der Weltelite Skigeschichte geschrieben haben! Von Holzbrettern aus dem 19. Jahrhundert bis hin zu den Rennskiern der berühmten Epple-Schwestern stehen einige gut erhaltene Modelle im Museum. 

 

 

 

Öffnungszeiten

April - Oktober: Donnerstag und Sonntag von 14.00 - 17:00 Uhr
Sonderführungen für Gruppen sind jederzeit möglich.

Zum Lageplan bitte hier klicken!