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Wie und warum hat alles angefangen?


Seeg - auf dem Weg zum Honigdorf

Zurück zur Natur -
aus der Region, für die Region!

Die schöne Umgebung um Seeg mit einer unglaublichen Vielfalt an Möglichkeiten im Bereich Natur, Wandern, Radeln und Kultur im schönsten Gebiet Deutschlands, dem Allgäu, ist prädestiniert, sich auch mit dem Thema Biene und Honig zu beschäftigen.

Der Honig hat in Seeg schon eine 100jährige Tradition. Von hier aus nahm die organisierte Bienenhaltung ihren Anfang. Pfarrer F.J. Kolmsperger gründete 1905 den örtlichen Imkerverin und 1909 den Kreisverband Füssen. Diverse Exponate über die Anfänge der Imkerei sind im Heimatmuseum zu sehen.

Unser Kapital ist "Natur pur". Dies in Verbindung mit unserer Landwirtschaft, einer gesunden Ernährung mit heimischen Produkten und Allgäuer Gastfreundschaft führt uns auf dem Weg zum Honigdorf Seeg - Das Honigdorf im Allgäu.


Leader-Förderung

Pressebericht
Übergabe Leader-Bescheid: Simon Nuschele, Ethelbert Babl, Bgm. Manfred Rinderle, Dr. Alois Kling, Landrat Johann Fleschhut, Alfred Guggemoos, Erich Ordner

AELF Kempten gibt Leader-Mittel frei

 

Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten, allgäuweit für die Beratung und Bewilligung von Leader-Projekten zuständig, hat grünes Licht für die Entwicklung des „Honigdorfes Seeg“ gegeben. Leader ist ein Programm der Europäischen Union zur Entwicklung des ländlichen Raumes.

 

Im Zuge der Verkehrsberuhigung durch die Fertigstellung der A7 plant die Gemeinde Seeg, den hohen Erholungswert des Ortes stärker in den Vordergrund zu rücken und sich mit dem Alleinstellungsmerkmal „Honigdorf“ neu zu positionieren. Eine Gruppe von engagierten Bürgern hat zusammen mit der Gemeinde ein Konzept für das „Honigdorf Seeg“ entwickelt. Dieses sieht die Errichtung einer Erlebnisimkerei im bestehenden Heimatmuseum, die Anlage eines Bienenlehrpfades mit Honigspielplatz und entsprechende Öffentlichkeitsarbeit vor. In der Erlebnisimkerei wird für interessierte Besuchergruppen wie z.B. Schulklassen oder Vereine die besondere Bedeutung der Bienen anschaulich dargestellt.

 

Das Projekt erfüllt die strengen Kriterien für eine Leader-Förderung, so der Leiter des AELF Kempten, Dr. Alois Kling: Das Vorhaben hat Modellcharakter und Vorbildfunktion, da die Gemeinde Seeg die erste Kommune im Ostallgäu ist, die sich intensiv mit dem Thema Bienen und blühende Landschaften ausein-andersetzt.“ Da Bienen durch ihre Bestäubungsleistung in erheblichem Maße zum Erhalt von Wild- und Kulturpflanzen und zu deren Erträgen beitragen, sei ihre ökologische Bedeutung sehr groß.

Diese Zusammenhänge würden in Seeg anschaulich darg 2000 estellt.

Laut Dr. Kling stehen für die geplanten Maßnahmen mit Projektkosten von 452.000 Euro ab sofort 191.200 Euro Fördergelder aus dem Leader-Programm der Europäischen Union zur Verfügung.

 

Bürgermeister Manfred Rinderle betont bei der Übergabe des Förderbescheides: „Wir warten schon ungeduldig auf den Projektstart. Ich denke dies ist in der Verbindung mit unserem Tourismus ein einmaliges Projekt.“ Auch Landrat Johann Fleschhut schließt sich der Meinung an: „Leckermäuler, Imker oder Gesundheits- oder Geschichtsinteressierte - wer sich in irgendeiner Art und Weise für Bienen und ihre Produkte interessiert, der ist im Honigdorf Seeg künftig richtig.“

 

Simon Nuschele als Vorstand des Bienenzuchtvereins Seeg, Erich Ordner als 1. Vorsitzender des Tourismusvereins und Projektbegleiter Alfred Guggemos gehen nun sofort in die Planungsphase. Als erste Schritte soll die Erlebnisimkerei und der dazugehörige Erlebnisweg umgesetzt werden.

Leader-Manager Ethelbert Babl betont, dass die Gesamtkonzeption des Honigdorfes über eineinhalb Jahre in einer eigenen Seeger Bürgerwerkstatt erarbeitet worden ist, in der Imker, Touristiker, Landwirte, Hoteliers und Gastwirte eingebunden waren. Das Leader-Kriterium „Bürgerbeteiligung“ wurde dadurch in Seeg beispielhaft verwirklicht.


Erlebnisimkerei

vorraussichtlicher Plan der Schauimkerei

Im Heimatmuseum Seeg entstand eine Erlebnisimkerei mit ca. 150 qm Fläche.  Im Herbst 2011 begannen die Umbauarbeiten im Heimatmuseum. Ebenfalls entstand ein Bienenhaus zur Erlebnisimkerei für bis zu 7 Bienenvölker.


Schnurgerüst für Bienenhaus
Schnurgerüst für Bienenhaus
Schnurgerüst für Bienenhaus
Fundament Bienenhaus
Fundament Bienenhaus
Bienenhaus
Bienenhaus
Bienenhaus
Bienenhaus
Bienenhaus
Bienenhaus
fertiges Bienenhaus
Zwischengebäude am Heimatmuseum
Zwischengebäude am Heimatmuseum
Zwischengebäude am Heimatmuseum
Zwischengebäude am Heimatmuseum
fertiggestelltes Zwischengebäude
Eingang Erlebnisimkerei

Bienenlehrpfad

Der neue Bienen-Erlebnispfad umfasst 12 Stationen. Vom Heimatmuseum, der Erlebnisimkerei aus führt der Rundkurs über den Dorfanger zum neuen Kinderspielplatz, der natürlich vollkommen auf die Biene ausgelegt sein wird. Vom Spielplatz aus, der auch viel Informatives über Biene und Honig beinhaltet, geht es weiter am Weiher vorbei zum Wildbienenhotel und über die Tourist-Information Seeg zurück zur Erlebnisimkerei.

Der neue Kinderspielplatz (Baujahr Herbst 2011) ist Mittelpunkt unseres Rundweges. Ein Spielplatz mit tollen Spielgeräten rund um die Biene.

Nach Entscheidung des Leader-Gremiums konnte konkret geplant werden. Der Bienen-Erlebnispfad wird pünktlich zur Eröffnung am 13.07.13 stehen.

vorläufiger Plan des Bienenlehrpfades
erste Erdarbeiten im Dorfanger
Erdarbeiten abgeschlossen
Erdarbeiten abgeschlossen
Spielgeräte wurden aufgestellt


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